350SE

1978

"Limousine"

350SE Limousine, Erstzulassung 1978

Eine S-Klasse der 70er Jahre im Bestzustand...

 

350SE
Lack Zypressengrünmet. (876)
Polster Velours cremebeige
Türen 4
Sitzplätze 5
Vorbesitzer 7
H-Kennzeichen ja


Sonderausstattungen:

Automatikgetriebe, Schiebedach elektrisch, Kopfstützen im Fond, Leichtmetallräder, Fensterheber elektrisch 4-fach, wärmedämrnendes Glas, Radio Becker Mexico m. autom. Antenne / Hecklautsprecher, Armlehne vorn 

 

Preis EUR 43.850,–

(§25a UStG differenzbesteuert)

Fahrzeughistorie:

Im September 1972 präsentierte die Daimler-Benz AG der staunenden Öffentlichkeit eine neue Luxuslimousine. Die neue Baureihe (W116) stellte einen gewaltigen technischen Fortschritt dar, und dokumentierte eindrucksvoll die technische Überlegenheit der Marke. Erstmals sprach man bei Mercedes offiziell von der "S-Klasse", eine Bezeichnung die bis heute als Synonym für die Oberklasse-Modelle mit dem Stern steht.

Wie beim Vorgänger wurden zwei Versionen angeboten : Der "SE" wurde mittels 10cm längerem Radstand zur unter Geschäftsleuten beliebten Langversion "SEL" , denn der zusätzliche Platz kam ausschließlich den Fond-Passagieren zu Gute. Die Schwerpunkte der technischen Innovationen waren einerseits in Fahrwerksbereich zu finden, was für eine neue Dimension des Fahrkomforts sorgte.Auch die Sicherheit konnte deutlich erhöht werden. eine Flut von neuen Erkenntnissen wurde in dieser Baureihe erstmalig im Automobilbau umgesetzt. Für den angemessenen Antrieb sorgten ausschließlich 6-und 8-Zylinder Motoren von 160 PS beim 28?S bis 225 PS beim 450SE. Und mit dem 300SD kam ab 1978 für den Export erstmals ein Turbo-Dieselmotor in einer Serien-Limousine zum Einsatz -eine Weltpremiere.

1975 war sich die automobile Fachwelt dann einig wie selten zuvor: Die Mercedes S-Klasse galt unangefochten als beste Luxuslimousine der Welt. Doch es sollte noch besser kommen: In Kombination mit dem fast 7-Liter großen Einspritzmotor sowie der Hydro-Pneumatischen Federung aus dem Mercedes 600 wurde die Messlatte pochmals höher gelegt. Der "Sechsneuner" war die faszinierendste Limousine, die damals auf öffentlichen Straßen bewegt werden konnte. Die kolossale Leistung von annähernd 300 PS und ein fulminantes Drehmoment von 550 Nm waren bis dato unbekannte Werte im deutschen Automobilbau. Bis heute ist der "M 100" genannte Motor gemessen am Hubraum das größte Aggregat, das jemals einen Mercedes-Serien-PKW angetrieben hat. Nach viereinhalb jähriger Bauzeit bis 1980 entstanden genau 7.380 "Sechsneuner". Und noch eine bahnbrechende Erfindung gehört in diese Zeit: Ende 1978 war das Anti-Blockier-System (ABS) serienreif, und konnte erstmalig als zusätzliche Sicherheitsausstattung geordert werden. Insgesamt wurden zwischen 1972 und 1980 genau 473.035 Fahrzeuge dieser Baureihe in Sindelfingen hergestellt. 

 

Dieses Fahrzeug:

Das Modell 350SE der Baureihe W 116 nahm seinerzeit zwischen dem 280SE und dem 450SE einen soliden Mittelplatz in der Oberklasse ein. Einen 350SE sehr aufwändig zu restaurieren, gehört branchen-intern sicherlich zu den großen Ausnahmen. Eher würde man sich heute einem 450SEL oder dem Spitzenmodell mit dem dezenten Zusatz " 6.9 " auf dem Heckdeckel widmen. Aber vielleicht war es hier gerade der besondere Reiz des Außergewöhnlichen, der zu dieser Entscheidung geführt hat.

Die Technik wurde durch einen deutschen Fachbetrieb minutiös revidiert. Der gesamte Unterboden wurde gestrahlt, lackiert und versiegelt. Eine Foto-Dokumentation liegt vor. Der Innenraum und die Karosserie zeigen nur minimale Gebrauchsspuren. Ein W 116, wie man ihn so nicht alle Tage zu sehen bekommt. Und eine ebenso nicht alltägliche Gelegenheit eine der großen Limousinen der späten 70er Jahre in einem annähernd perfekten Zustand zu besitzen.

 

Joachim Schultz

Ihr Ansprechpartner
Herr Joachim Schultz
Leiter Verkauf
Klassische Automobilie
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