300SL

1960

"Roadster"

300SL Roadster, Erstzulassung 1960

Nur 49.000 Meilen auf dem Tacho...

300SL
Lack Feuerrot (534)
Polster Leder beige
Türen 2
Sitzplätze 2
Vorbesitzer 2 (USA)
H-Kennzeichen ja
Sonderausstattungen:

Radio Becker Mexico, Hardtop in schwarz (040)

Preis EUR Auf Anfrage

(§25a UStG differenzbesteuert)

Fahrzeughistorie:

Als im Februar 1954 der 300SL "Flügeltürer" (W 196) in den USA sein Debüt feierte, waren die Amerikaner begeistert von dem "Rennwagen für die Straße" und das "German Engineering". Was noch niemand ahnen konnte: Dieses Modell wurde 50 Jahre später in den höchsten Adelsstand erhoben, der für ein Auto zu vergeben ist. Als "Klassiker des Jahrhunderts" hat der 300SL einen ganz besonderen Kultstatus erreicht und sich weltweit im Bewusstsein der Auto-Enthusiasten verankert.

Dabei begann die Geschichte dieser Legende mit großen Herausforderungen. Zunächst musste die reinrassige Rennwagen-Konstruktion für den Verkauf "zivilisiert" werden. Der von Rudolf Uhlenhaut entwickelte Gitterrohr-Rahmen war zwar leicht und sehr stabil, verhinderte jedoch den Einbau konventioneller Türen. Den Konstrukteuren blieb an dieser Stelle keine andere Möglichkeit übrig, als in die Dachpartie auszuweichen. Die eigentliche "Notlösung" entpuppte sich als DAS Stil-Element überhaupt - und machte das Auto als "Gullwing" (Möwenschwinge) weltberühmt. Um den aus der 300er-Limousine stammenden Motor in der flachen Karosserie unterbringen zu können, musste das Aggregat stark modifiziert und um 45 Grad nach links geneigt eingebaut werden. Erstmalig kam bei Mercedes die Benzin-Direkteinspritzung aus der Flugmotoren-Technik in einem Auto zum Einsatz, was die Leistung auf überlegene 215 PS steigerte.

Im Jahr 1957, nach exakt 1.400 gebauten Flügeltürern erschien der 300SL Roadster auf dem Markt - nicht zuletzt deshalb, weil auch der 190SL Roadster mittlerweile ein grandioser Erfolg war. Der Gitterrohr-Rahmen wurde modifiziert und ermöglichte nun den Einbau konventioneller Türen. Auch ohne Flügeltüren übertrug sich die Faszination 1:1 auf den offenen Zweisitzer. Bis 1963 verließen insgesamt 1.858 Roadster das Werk in Sindelfingen und wie bereits beim "Flügel" die meisten davon in Richtung USA. Nach wie vor sind die wenigen Exemplare heiß begehrt sind und in mancher Liebhaber-Garage parkt heute das berühmte Paar, wohl behütet, nebeneinander.

Dieses Fahrzeug:

Dieser feuerrote 300SL wurde im Jahr 1960 an seinen Erstbesitzer nach Madison/Wisconsin in die USA ausgeliefert. Später wurde er nach Mokena/Illinois verkauft. Der letzte Besitzer behielt das Auto über 30 Jahre! Mit sage und schreibe 49.000 Meilen auf dem Tacho ist der SL zurück nach Deutschland gekommen. Ein unrestauriertes Exemplar im weitestgehend originalen Zustand mit "matching numbers"  - natürlich mit Gebrauchsspuren - und technisch voll funktionsfähig ist heute nicht mehr leicht zu finden.

Ein sehr ausführliches Gutachten weist die Gesamtnote 2- aus. Auch nach 58 Jahren beeindruckt der Roadster nicht nur mit seiner einzigartigen Fahrleistung ...

 

Joachim Schultz

Ihr Ansprechpartner
Herr Joachim Schultz
Leiter Verkauf
Klassische Automobilie
Tel.: 0511/ 5465-108
Fax: 0711-3052131510 (eFax)
E-Mail: joachim.schultz@daimler.com

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