300SEL 3,5

1973

"Limousine"

300SEL 3,5 Limousine, Erstzulassung 1973

Eine erstaunlich gut erhaltene Limousine der 70er Jahre.

SL320
Lack Astralsilber (735)
Polster Leder blau
Türen 4
Sitzplätze 5
Vorbesitzer französischer Vorbesitz
H-Kennzeichen ja


Sonderausstattungen:

Automatik, Lederpolster, Fensterheber (4-fach), Zentralverriegelung, Radio Blaupunkt mit automatischer Antenne, Metalliclack, Armlehnen vorn

 

Preis EUR 39.850,–

(§25a UStG differenzbesteuert)

Fahrzeughistorie:

Mitte 1965 war die Zeit reif, die Mercedes-Oberklasse neu zu definieren. Dieser Modellwechsel gilt als eigentliche Geburtsstunde der "Mercedes S-Klasse", obwohl diese Bezeichnung erst eine Generation später offiziell genannt wurde. Das Ende der "Heckflossen"-Ära hatten die Coupés und Cabrios ab 1961 mit ihrer besonderen Formensprache bereits vorweggenommen, nun sollten auch die Limousinen (W 108 / 109) der neuen Stilrichtung folgen. Im Gegensatz zum Vorgänger (W 111 ) war die neue Karosserie glattflächiger und verzichtete auf den üppigen Chromzierrat. Und sie brachte eine ganze Palette neuer Motoren mit. Die Benzineinspritzung begann ihren Siegeszug und ersetzte nach und nach die Vergaserversionen. Anfänglich als 280S mit 130 PS steigerte sich die Leistung im Laufe der Zeit beim 300SEL 6.3 auf 250PS. Die  beliebteste Motorisierung war der damals neu entwickelte 2,8 Liter 6-Zylinder Reihenmotor. Von Anfang an war auch eine um 10cm verlängerte Karosserievariante lieferbar. Die "SEL"-Modelle erreichten in dieser Baureihe erstmals größere Stückzahlen. Von 1965 bis zum Produktionsende Ende 1972 verließen über 380.000 Fahrzeuge die Bänder, davon über 40.000 "SEL" mit langem Radstand.

 

 

Dieses Fahrzeug:

Dies ist eine bemerkenswerte "Dreifünfer"-Limousine der Baureihe W 109 mit Luftfederung und langem Radstand aus Frankreich. Das Auto befindet sich auch nach fast 5 Jahrzehnten technisch wie optisch in einem erstaunlich originalen Zustand, lediglich die Lackierung ist einmal erneuert worden. Besonders erwähnenswert ist der Innenraum : Die originale unbeschadet erhaltene dunkelblaue "Roser"-Lederausstattung verdient die die Bezeichnung "schön patiniert" wirklich.  Die unvergleichliche Anmutung des Materials aus den 70er Jahren ist und bleibt bis heute unerreicht. Leider existiert die Firma Roser seit 1997 nicht mehr, was riss- und bruchfreie Lederausstattungen aus der zeitgenössischen Produktion der Traditions-Gerberei aus Feuerbach heute sehr wertvoll macht.
 
Gilt nicht nur für französische Autos : Fahren wie Gott in Frankreich...

 

Joachim Schultz

Ihr Ansprechpartner
Herr Joachim Schultz
Leiter Verkauf
Klassische Automobilie
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