280SL

1983

"Roadster"

280SL Roadster, Erstzulassung 1983

Erstaunlich gut erhalten nach über 35 Jahren

280SL
Lack Silberblaumetallic (930)
Polster Stoff Karo oriongrau
Türen 2
Sitzplätze 2
Vorbesitzer 6
H-Kennzeichen ja
Sonderausstattungen:

Fensterheber elektrisch, Hardtop in Wagenfarbe 930, wärmedämmendes Glas, Radio (nachgerüstet)

Preis EUR 48.850,–

(§25a UStG differenzbesteuert)

Fahrzeughistorie:

1971 feierte eine neue SL-Baureihe (R107) Premiere. Der  "Pagoden-SL" hatte einen Nachfolger bekommen. Und wieder war ein großer Wurf gelungen. Für die moderne Karosserie des Roadster zeichnete der damalige Mercedes-Chefdesigner Friedrich Geiger verantwortlich, aus dessen Feder auch der legendäre 300SL Flügeltürer und das fulminante 111er Cabrio stammte. Erstmals waren Stilelemente wie z. B. die Breitbandscheinwerfer und die geriffelten Rückleuchten zu finden, die für alle Mercedes-Modelle dieser Epoche prägend werden sollten. Ein wichtiges Thema bei Mercedes war damals schon die Sicherheit. Mit seiner stabilen Bodengruppe, Knautschzonen vorn und hinten, einer gestaltfesten Fahrgastzelle sowie einer hochstabilen A-Säule erfüllte der SL alle bekannten Sicherheitsaspekte, und er konnte sogar auf einen Überrollbügel verzichten, was sehr zum offenen Fahrspass beitrug. Obwohl der Wagen durchaus sportlich ausgelegt war, wurde auch auf Komfort größter Wert gelegt. Für damalige Roadster war das nicht so selbstverständlich wie heute. Sportlich, komfortabel, elegant zugleich und absolut alltagstauglich. Vielleicht ist es gerade diese Kombination, die dieses Modell langfristig so beliebt gemacht hat. Für den Antrieb sorgten ausschließlich 6 und 8-Zylinder Motoren, mit  185 bis 240 PS, die der neue Alu-Motor im 500 SL – erkennbar an der dezenten Gummi-Lippe auf dem Heckdeckel - am Ende leistete.

Fast zeitgleich erschien 1971 auch das technisch identische Sportcoupe SLC (C107) mit festem Dach. Ein um 36 cm verlängerter  Radstand verlieh dem Coupé einen größeren Innenraum mit 4 Sitzplätzen.

Bemerkenswert ist die Bauzeit des SL 107:  Mitte 1989 lief nach 18-jähriger Produktion der letzte von sage und schreibe 237.287 Exemplaren vom Band- und fuhr direkt ins Mercedes-Museum.

Dieses Fahrzeug:

Dieser 280SL mit dem legendären Doppel-Nockenwellen-Motor ist am 8. Dezember 1983 in Sindelfingen vom Band gelaufen und noch zwei Tage vor dem Jahresende in Tübingen zugelassen worden. Eigentlich zählt der SL eher zum Jahrgang 1984. 

Obwohl die Besitzer häufiger gewechselt haben, ist der silberblaue Roadster in einem überdurchschnittlich guten Zustand erhalten geblieben und zeigt nur sehr geringe Gebrauchsspuren. Die Technik ist durch einen anerkannten Mercedes-Benz Fachbetrieb revidiert worden, viele Verschleißteile sowie das Roadster-Verdeck wurden erneuert. Ausgestattet mit neuem TÜV und Garantie kann es also wieder losgehen...

 

Joachim Schultz

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Herr Joachim Schultz
Leiter Verkauf
Klassische Automobilie
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