230SL

1965

"Renn-Pagode"

230SL "Renn-Pagode" Erstzulassung 1966

Der historische Rennsport wird immer beliebter...

280 SL "Pagode
Lack Signalrot (568)
Polster Stoff schwarz
Türen 2
Sitzplätze 2
Vorbesitzer 3
H-Kennzeichen ja
Sonderausstattungen:

Renn-Tankanlage, Überrollbügel, Schalensitze Cobra MonacoPro mit 6-Punkt-Gurten, Tripmaster, Uhr/Stoppuhr, Kartenleselampe, Anschlüsse für On-Board-Kommunikation, überarbeiteter Zylinderkopf, Ölkühler, Not-Aus-Schalter, Unterfahrschutz, Feuerlöschanlage, Zusatzscheinwerfer 3-fach (Ciebie)

 

Preis EUR 87.850,-

(§25a UStG differenzbesteuert)

Fahrzeughistorie:

Auf dem Autosalon in Genf 1963 lüftete die Daimler-Benz AG ein streng gehütetes Geheimnis: Erstmalig war der neue SL zu sehen, der die Nachfolge des 190SL und auch des legendären 300SL antreten sollte. Ein schweres Erbe? Nicht wirklich. Seine Konstrukteure hatten ihre Hausaufgaben gründlich gemacht und den Novizen bestens ausgestattet.

Die moderne gradlinig geschnittene Karosserie und der luxuriöse lichtdurchflutete Innenraum trafen genau den Zeitgeschmack. Weit nach vorn ausgeschnittene Türen ermöglichten einen für Sportwagen ungewöhnlich bequemen Einstieg und die großzügige Verglasung sorgte für einen hervorragenden Rundum-Blick. Auch technisch verstand der "Neue" zu brillieren: Ein kräftiger 6-Zylinder-Einspritz-Motor verhalf zu überdurchschnittlichen Fahrleistungen, dem serienmäßigen 4-Gang Schaltgetriebe konnte man auf Wunsch einen 5. Gang spendieren, oder - erstmalig in einem SL - ein modernes Automatikgetriebe ordern. Ausserdem war auch eine Servolenkung lieferbar, was den Komfortanspruch der 60er Jahre deutlich übertraf. Kein Wunder, daß sich sofort ein großer Verkaufserfolg einstellte, die Modellnachfolge war perfekt geregelt.

Das optional lieferbare Hardtop sollte auch für die Zusatzbezeichnung dieses Modells Pate stehen: Das ungewöhnlich nach innen gewölbte Mittelteil des Dachs verlieh dem SL nicht nur ein sportlich-dynamisches Erscheinungsbild, sondern erinnerte auch an japanische Pagoden mit ihrer typischen Dachkonstruktion. Der Name "Pagode" war fortan untrennbar mit diesem SL verbunden.

Produziert wurde die "Pagode" von 1963 - 1971. Zunächst als 230SL, 1967 folgte der 250SL und ab 1968 bis Produktionsende wurde der 280SL gebaut. Insgesamt wurden knapp 49.000 Fahrzeuge hergestellt, mehr als die Hälfte wurden exportiert. In der langen Tradition der Fahrzeuge mit der Bezeichnung "SL" hat sich die "Pagode" einen Stammplatz erobert und ist in der Szene fest etabliert. Die Formgebung, die beherrschbare Technik, eine beruhigende Ersatzteilversorgung und besonders die problemlose Handhabung im alltäglichen Gebrauch ließ die Fan-Gemeinde im Laufe der Zeit immer größer werden.

Dieses Fahrzeug:

Dieser 230SL wurde im Jahr 1999 von der Firma Böhringer-Wiltberger auf der Basis eines Serien-Fahrzeugs aufwändig zum Rennfahrzeug umgebaut. Der letzte Vorbesitzer hat das Auto speziell für den Einsatz bei Langstreckenrennen auslegen lassen. Ein FIA-Wagenpass ausgestellt auf die Kategorie " GT " und die Periode " F " (1962 - 1965) liegt vor. Alle technischen Veränderungen sind vom TÜV eingetragen, somit kann die Pagode auch für den Straßenverkehr zugelassen und mit einem H-Kennzeichen uneingeschränkt gefahren werden. Für den professionellen Einsatz im historischen Motorsport bietet der Wagen ebenfalls eine ideale Basis. Hier wären nur einige spezifische Modifikationen (z.B. Überrollkäfig anstatt Überrollbügel) vorzunehmen um eine Zulassung zu erhalten.

Die Liste der Modifikationen/Sonderausstattungen :

überarbeiteter Zylinderkopf
Ölkühler

Renn-Tankanlage

Überrollbügel

Schalensitze Cobra MonacoPro mit 6-Punkt-Gurten

Tripmaster

Uhr / Stoppuhr

Kartenleselampe

Anschlüsse für On-Board-Kommunikation

Not-Aus-Schalter

Unterfahrschutz

Feuerlöschanlage

Zusatzscheinwerfer 3-fach ( Cibie )

Die Renn-Pagode ist kürzlich durch einen anerkannten Mercedes-Benz ClassicPartner Betrieb umfangreich technisch und optisch überarbeitet worden. Es wurde u.a. ein neues Lenkgetriebe eingebaut und diverse Verschleißteile ersetzt, die Karosserie erhielt eine neue Lackierung im " 568 Signalrot " - ganz im Sinne von Eugen Böhringer ( 1922 -2013 ), der als erfolgreicher Rennfahrer noch bei vielen Rennsport-Enthusiasten in lebendiger Erinnerung ist.

Der historische Motorsport erfreut sich aktuell immer größerer Beliebtheit. Seit einigen Jahren Jahren gibt es daher auch immer mehr spannende Veranstaltungen für diese Autos, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Es entwickelte sich eine neue sehr interessante Szene sowohl für " Freizeitfahrer " als auch für die Profis rund um dieses Thema. Hier bietet sich eine Gelegenheit dort mitzufahren...

 

Joachim Schultz

Ihr Ansprechpartner
Herr Joachim Schultz
Leiter Verkauf
Klassische Automobilie
Tel.: 0511/ 5465-108
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E-Mail: joachim.schultz@daimler.com

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